Glyphosat in unserer Nahrungskette - worin besteht die Gefahr?

Gerade wieder taucht der Begriff Glyphosat in unseren Nachrichten auf. Diesmal im Zusammenhang mit Bier - und schon fragen sich viele Konsumenten: Was ist das eigentlich? Wo kommt das her? Warum findet sich ein Herbizid „plötzlich“ in unseren Nahrungsmitteln?

Genau mit solchen Fragen auf dem Herzen habe ich im Sommer 2015, auf einem Symposium für Tiergesundheit, Frau Prof. Dr. Monika Krüger von der Universität Leipzig kennengelernt. Im Rahmen der Veranstaltung hielt sie einen sehr aufschlussreichen Vortrag zum Thema „Tierwohl beginnt bei der Fütterung“.

Frau Prof. Krüger gelang es, durch ihre Studien und jahrzehntelange Forschung sehr nachvollziehbar und eindringlich, den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Herbiziden (wie Glyphosat) und starkem Verlust an Nährstoffen in Nahrungspflanzen und tierischen Produkten nachweisen.

Mal ganz grob auf Punkt gebracht heisst das:

  • Glyphosat verringert nachweislich den biologisch aktiven Bakterienfilm im Dünndarm aller Lebewesen, die diesen Stoff aufnehmen. Dies verändert nachhaltig das bakterielle Gleichgewicht und führt damit zu gravierenden Auswirkungen für das Immunsystem und die Nährstoffaufnahme.
  • Glyphosat verringert den Nähr- und Vitalstoffgehalt in unseren pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln.
  • Glyphosat ist wasserlöslich und reichert sich nachhaltig im Bodenmilieu an.

Ich stelle hier einen Vortrag von Prof. Dr. Krüger aus dem Jahr 2014 ein, wo sie alles noch einmal ganz detailliert nachlesen können und denen ich Ihnen sehr ans Herz lege:

Prof. Krüger: Schadwirkungen durch glyphosathaltige Herbizide auf Böden, Umwelt, Tiere und Menschen in Europa  

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